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Tourtagebuch aus dem Rock Hard vom November 1998

True Metal strikes back!

Nach den durchweg gut besuchten Tourneen von GAMMA RAY, GRAVE DIGGER, RAGE & Co. meldet sich auch Deutschlands Metal Urgestein Udo Dirkschneider mit seiner Band U.D.O. wieder auf der Bühne zurück. Mit dabei: die skandinavischen Hopefuls BLACKSHINE, die schweizer Melodic-Rocker MEGAFORCE und als Special Guest die Nietenpapst-Kultcombo RANDOM. Logo, dass sich Marcus Schleutermann dieses Spektakel nicht entgehen ließ.

Accept the Boss!

Pulheim

Nachdem die Show in Barcelona zehn Tage vorher abgesagt wurde und der Tourauftakt in Paris wegen der Pleite des örtlichen Veranstalters noch kurzfristiger gecancelt werden musste, herrscht reichlich Chaos und Verwirrung. Der Bus mit den drei Support-Bands startet schon am Mittwoch, für U.D.O. und mich geht es erst am Donnerstag los. Von Pulheim aus, wo Udo Haus, Proberaum und Studio hat, machen wir uns auf in Richtung Lyon. Wie sich herumgesprochen haben dürfte, gehört neben Udo und Stamm-Drummer Stefan Schwarzmann (ex-RUNNING WILD) mittlerweile auch der ehemalige ACCEPT-Schlagzeuger Stefan Kaufmann zum Line-up, der wegen seiner Rückenprobleme auf die Gitarre umgestiegen ist und den musikalischen Kopf der Band darstellt. Außerdem dabei: die beiden ehemaligen Bullet- und Sign-Musiker Jürgen Graf (g.) und Fitti (b.). Bei einigen Drinks plaudern wir über längst vergangene Zeiten mit Bands wie NOISEHUNTER, VANIZE oder DARXON. Das JUDAS PRIEST-Advancetape, das ich im Reisegepäck habe, holt uns aber schlagartig in die Gegenwart zurück. So groß die Neugier war, so groß ist die Enttäuschung. Stefan K. lässt kein gutes Haar an "Jugulator", Udo mag zumindest die eher traditionellen Tracks wie "Death Row" und "Burn In Hell". Der Morgen kommt, die Biervorräte gehen, und nach und nach verabschieden sich alle. Nur Udo hält noch wacker die Stellung und plaudert aus dem Nähkästchen, u.a. dass er es bereut, U.D.O. für die bekanntermaßen kurze ACCEPT-Reunion auf Eis gelegt zu haben, weil sein Solo-Projekt seinerzeit gerade im Begriff war, sich zu etablieren und er jetzt praktisch noch einmal von vorne anfangen muss. Irgendwann gegen kurz vor sechs ist jedoch auch für uns beide Schicht, und wir verziehen uns in die Kojen.

Lyon

Als wir in Lyon ankommen und ich die anderen Bands begrüße, werde ich zunächst einmal mit Anekdoten der vergangenen Nacht überhäuft: Als die beiden RANDOM-Stripperinnen (da sie anonym bleiben wollen, nenne ich sie spaßeshalber mal Fick und Fotzi) in den Morgenstunden eintrafen, sahen sie im Bus einen Typen vornüber auf den Tisch gebeugt in seiner eigenen Kotze liegen. Auf Ihre Frage, wer das denn sei, erhielten sie die Antwort "Der Busfahrer"! Ich schätze mal, dass sie sich das Arbeitsumfeld etwas anders vorgestellt hatten ... Dementsprechend geben sich die Mädels reichlich zickig und stänkern im Backstageraum herum, dass Metaller mit ihren langen, fettigen Haaren und zerfetzten Hosen ja wohl völlig scheiße aussähen. Der Konter "Gott vergibt - RANDOM nie" beeindruckt sie wenig, denn durch eine neue Betonung wird daraus "Gott vergibt RANDOM nie". Während U.D.O. fast den ganzen Nachmittag nur im Bus abhängen, geben RANDOM via Telefon ein Live-Radio-Interview. Zu erzählen haben sie genug, denn kurz vor dem Tourstart ist der langjährige Gitarrist Andi Kocks ausgestiegen und durch Chris von ALIEN POWER (der Jugendsünde von Bassist Carsten Bätge) ersetzt worden. Der Club "Pezner" ist Teil eines Kulturzentrums und hat ein Fassungsvermögen von gerade mal 300 Leuten - laut Stefan Kaufmann "der kleinste Laden, in dem ich bisher gespielt habe".

Das Konzert

Als beim Aufbau die RANDOM-Flightcases geöffnet werden sollen, macht sich Heiterkeit breit - nur nicht bei Fred Otto, denn dem fällt auf, dass er die entsprechenden Schlüssel zu Hause vergessen hat, weshalb sämtliche Vorhängeschlösser aufgebrochen werden müssen. Spinal Tap is alive! Der rund einstündige Schlagzeugaufbau wird zur vielbestaunten Attraktion, denn das Drumkit im Wert von über 20.000 Mark, auf dem alle Vorbands spielen, besitzt Angeberfaktor 10. Als sich nach dem Abendessen gerade mal 70 Zahlende in dem kleinen Saal verlieren, gibt es lange Gesichter. Doch alles Zetern hilft nicht - auf geht's! RANDOMs Setlist setzt sich aus den Highlights ihres letzten Albums "Homeless" und Songs von der kommenden Scheibe "Sex" zusammen. Bei "Don't Stop Me Now" entern Fick und Fotzi die Bühne, wobei sie noch etwas schüchtern wirken und schneller wieder weg sind, als den Zuschauern lieb ist, die angesichts soviel nackter Haut völlig ausklinken. Obwohl die abschließende Coverversion von Steppenwolfs "Born To Be Wild" recht verhunzt ist, können RANDOM den Gig durchaus als Achtungserfolg verbuchen. Selbiges gilt für MEGAFORCE, deren AC/DC-beeinflusster Melodic-Rock wie eine seichte Version von Krokus klingt. Ihre Performance macht einen professionellen Eindruck, man merkt den Musikern - insbesondere Frontmann Manfred und Gitarrist Reto - die Erfahrung von über 200 Shows an. Lediglich Tastenmann Mike wirkt völlig albern, weil er mit weit aufgerissenen Augen permanent hinter seinem Keyboard rumhampelt und unbeholfen Luftgitarre spielt. Bei BLACKSHINE, die erwartungsgemäß ausschließlich Material ihres guten Debüts "Our Pain Is Your Pleasure" spielen, steigt die ohnehin schon gute Stimmung nochmals deutlich. Sänger Anders S. sieht wie der kleine Bruder von Tom Angelripper aus und lässt auf der Bühne den bösen Buben raushängen. Bassist Frederik spielt seinen Viersaiter auf Kniehöhe und vermittelt dadurch ebenfalls ein cooles Erscheinungsbild. Da stört es auch nicht weiter, dass mitten im Set zwei Becken von Fred's Wunderkit ab- und Drummer Anders F. aufs Knie fallen. Die Resonanz ist so gut, dass die Skandinavier sogar die ersten Reihen abklatschen müssen. Udo weiß, was seine Fans sich wünschen, und bietet deswegen ein bunt gemischtes Programm, das ACCEPT-Klassiker und U.D.O.-Tracks gleichermaßen berücksichtigt. Von den "Solid"-Songs erweist sich vor allem "Independence Day" als neue Hymne, die euphorisch abgefeiert wird. Neben der fast nur auf weißen Spots basierenden Lightshow setzen Udo mit einem neuen Tarnanzug (grau statt oliv) und Stefan K. mit seinem wilden Posing die optischen Akzente. Jürgen und Fitti spielen ihre Parts souverän und sorgen für astreine Backing-Vocals. Obwohl Stefan Schwarzmann immer noch einen unglaublichen Wumms hat, halten die Felle diesmal. Bei einer früheren Tour schaffte er es nämlich beinahe, mit seinem enormen Verschleiß das Budget zu sprengen, weil er bei jedem Gig Snare, Hängetom und Standtom gewechselt werden mussten. Dank anderer Sticks - Alu mit Kunststoffummantelung statt Holz - ist das Problem inzwischen jedoch gelöst.

Nach der Show

Im Foyer treffe ich Krulle (Atrocity) und seine Freundin Liv (Theatre Of Tragedy), die in eigener Mission in Lyon unterwegs sind und sich die U.D.O.-Show natürlich nicht entgehen lassen wollten. Nachdem ich die letzten Biervorräte aufgekauft habe, wechsle ich für die Fahrt nach Spanien den Bus, um auch etwas von den drei Vorgruppen mitzubekommen. Die Gespräche drehen sich natürlich hauptsächlich um Musik, weshalb sich Fick und Fotzi gelangweilt in ihre Kojen verziehen. BLACKSHINE besitzen einen äußerst vielseitigen Geschmack, der von Autopsy über Slo Burn bis zu Nick Cave reicht, und spielen mir die Demos der beiden neuen Bands von Unleashed-Gitarrist Frederik vor: Loudpipe brettern geile Crust-Hymnen mit begrüßenswerten Texten wie "Fuck Straight Edge" (selten so gelacht - mr) runter, und Terrafera (feat. Count Raven-Sänger Chris) zocken eine Mischung aus Trouble und Kyuss. Diese zwei Namen sollte man sich merken! Als das Bier alle ist, löst sich die bis dahin wilde Party gegen fünf Uhr recht zügig auf. Vormittags wache ich auf, weil meine Blase bei jeder Bodenwelle und jedem Schlagloch zu platzen droht. Als ich die Tür zur Toilette öffne, um mir Erleichterung zu verschaffen, falle ich fast nach hinten um. Aus dem Chemie-Klo strömt nämlich ein bestialischer Gestank, der mich kreideweiß werden lässt und mir kalten Schweiß auf die Stirn treibt. Den anderen geht es offensichtlich auch nicht viel besser, denn die Fensterplätze sind heiß umkämpft - ein Königreich für ein bisschen Frischluft! Überhaupt ist das von eigener Hand umgebaute Gefährt, das in Deutschland nie und nimmer einen TÜV-Segen bekommen hätte, mit 18 Leuten völlig überlastet. Als wir ums im Schritttempo durch die Pyrenäen kämpfen, befürchten wir zwischenzeitlich, aussteigen und schieben zu müssen. Bergab geht es dafür um so schneller - allerdings nur bis uns Polizisten wegen Überholen im Überholverbot stoppen und eine saftige Strafe in Höhe von 500 Mark kassieren. Wir halten uns mit Galgenhumor über Wasser und taufen die Busfirma von "Beat The Street" in "Beat The Shit" um, und weil wir gerade dabei sind, werden die Bandnamen - sofern möglich - dem Spanischen angepasst: "Los Udos" und "Desperandoms".

Poente De La Reina

Nachdem ich als erstes den Bus wieder gewechselt habe, nehme ich den Club "Sala Gares" in Poente De La Reina bei Pamplona genauer unter die Lupe. Er entpuppt sich als astreiner Metal-Schuppen mit großer Bühne, toller Dekoration und einem Backstageraum, dessen Wände von zig Bands - u.a. Rage, Stratovarius, Gamma Ray und Hammerfall - mit Edding "verschönert" wurden. Im Gegensatz zu Deutschland, wo bereits der triste Herbst eingekehrt ist, herrschen hier noch Temperaturen um 25 Grad. Dementsprechend hält sich nachmittags fast niemand drinnen auf. Ich erkunde zusammen mit RANDOM-Bassist Carsten die schöne Altstadt. Einige andere sitzen vor dem Club und sonnen sich. Als es dunkel wird, geht der ganze Tourtross in ei9n benachbartes Restaurant, wo die Stimmung bei gutem Essen und viel Wein bzw. Bier schnell steigt. Weil Konzerte in Spanien grundsätzlich sehr spät beginnen, müssen RANDOM erst um 21.30 Uhr auf die Bühne. Fick und Fotzi wirken heute schon etwas abgeklärter als gestern und "dürfen" einen unzensierten Trip - also inklusive Slip - hinlegen. An der Nummer mit der Body Lotion sollten sie allerdings noch etwas arbeiten. Egal - die zu diesem Zeitpunkt rund hundert Anwesenden sind hellauf begeistert und zücken gleich reihenweise ihre Pocket-Cameras. Ein Fan springt in seiner Erregung sogar in den Fotograben und versucht mehrfach, mich wegzuschubsen, um die beste Aus- bzw. Einsicht zu erlangen. Gitarrist Lemmy hat sich ebenfalls nicht mehr ganz unter Kontrolle und dudelt nach dem regulären Ende des Gigs ein schier endloses Solo, bis der irritierte Rest der Band ihm schließlich den Saft abdreht und ihn von der Bühne zerrt. Kult! So gut die Meute bei RANDOM mitging, so lethargisch reagiert sie auf MEGAFORCE und BLACKSHINE, obwohl beide Bands keinen Deut schlechter als am Vortag sind. BS-Frontmann Anders ist am Ende des Sets so sauer, dass er sich mit einem "Fuck you, good night" verabschiedet. Als U.D.O. gegen Mitternacht die Bühne entern, ist klar, wegen wem die mittlerweile knapp 500 Leute gekommen sind. Sie singen fast jedes Wort mit und lassen dermaßen die Sau raus, wie ich es in Deutschland schon lange nicht mehr erlebt habe. Speziell bei den Accept-Klassikern "Princess Of The Dawn", "Metal Heart" und "Balls To The Wall" ist der Publikums-Chor so laut, dass mich eine Gänsehaut überkommt. Nach dieser Vollbedienung haben die enorm begeisterungsfähigen Fans jedoch noch lange nicht genug. Erst kaufen sie den U.D.O.-Merchandise Stand fast leer - selbst RANDOM werden zwölf ihrer kultigen "Sexx"-Shirts (Motiv: nackte Mantabraut) los -, und dann belagern sie weit über eine Stunde die Busse, um Autogramme und gemeinsame Fotos mit ihren Helden zu ergattern. Den Vogel schießt ein Irrer ab, der uns kurz nach unserer Abfahrt mit dem Auto überholt, sich aus dem Seitenfenster hängt und uns zuprostet. Eine gelungene Einstimmung auf das Formel Eins-Rennen, dem Stefan S., Fitti, ich und vor allem Stefan K. entgegenfiebern. Zwecks besserem Empfang machen wir um sechs Uhr morgens extra einen Stopp, doch trotzdem bekommen wir den gewünschten Sender nicht rein, was uns alle reichlich wurmt. So müssen wir uns mit einer Art Radio-Reportage zufrieden geben. Stefan K. bekommt nämlich alle paar Minuten die neuesten Zwischenstände von zu Hause via Handy übermittelt und freut sich nach aufregenden anderthalb Stunden wie ein kleines Kind über den Schumi-Sieg.

Barcelona

Weil die hiesige Show gecancelt wurde, haben wir einen Day-off. Da heute Sonntag und somit Spieltag der spanischen Liga ist, versucht Fitti Fußballkarten klarzumachen, aber dummerweise spielt Barca auswärts. Statt ins Stadion zu gehen, checken wir in ein Hotel ein. Jeder genießt erst mal eine schöne Dusche und etwas Entspannung. Abends wollen wir groß essen gehen, um den Geburtstag von Produktionsmanager Ossy nachzufeiern. Stefan K. hat von seinem letzten Barcelona-Besuch auch noch ein gutes Fischrestaurant in Erinnerung: "Rey Del Gamba". Also nehmen wir zwei Taxis. Diese verlieren sich jedoch im starken Verkehr, und da es dummerweise gleich drei Futterkrippen dieses Namens gibt, fahren Jürgen, Stefan S. und ich irrtümlich zu einer Touristenabzocke im Hafen, während der Rest das richtige Ziel findet. Dank Jürgens Spanisch-Kenntnissen (er lebt genau wie Fitti auf Ibiza) fragen wir uns jedoch durch und stoßen nach einer guten halben Stunde zu den anderen. Während wir auf das Essen warten, taucht ein spanischer Gitarrero auf, der ein romantisches Ständchen zum besten gibt und damit für allgemeine Heiterkeit sorgt. Bei Speis und Trank erzählt Ossy jede Menge Anekdoten aus seinem langen Tourleben (u.a. mit seinem Quasi-Namensvetter Ozzy, Black Sabbath und natürlich Accept). Neben diesen Schoten beeindruckt mich vor allem der Appetit von Herrn Kaufmann, der eine riesige Fisch/Gamba/Muschel-Platte und drei Portionen Eis verdrückt. Damit jedoch nicht genug: In einem zweiten Restaurant, in das wir anschließend gehen, bestellt er sich obendrein noch einen feisten Grillteller. Obelix lässt grüßen! Nach den langen Parties der letzten drei Tage lassen wir den heutigen Abend ruhig und gemütlich ausklingen, was mir nicht ganz ungelegen kommt, weil ich am nächsten Morgen früh aufstehen muss, um meinen Flieger zurück nach Düsseldorf zu erwischen. Schade, schon vorbei. Danke, Jungs, war nett mit euch!

Marcus Schleutermann

Statement zum Tourabbruch von RANDOM

Der ein oder andere Besucher der Tour wird sich gewundert haben, warum RANDOM ab Berlin nicht mehr mit von der Partie waren. Zur Erklärung erreichte uns folgendes Schreiben von Drummer Fred Otto: "Einerseits: Wir haben mit dem U.D.O.-Manager Frank Trzaskowski einen Buy-on für 12.500 Mark ausgehandelt. Da die Rahmenbedingungen (Konzertabsagen, sanitäre Anlage, Position im Billing, Werbung) nicht vertragsgemäß erfüllt wurden, haben wir die Summe um 1.500 Mark reduziert, was akzeptiert wurde. Nach Anzahlung von 6.500 Mark sollte die Restsumme von 4.500 Mark in Bochum übergeben werden. Beim Gig davor in Berlin wurde jedoch ohne Begründung ein Auftrittsverbot für uns verhängt. Daraufhin wurden wir misstrauisch und legten in Bochum zwar die gesamte Summe in bar auf den Tisch, wollten sie aber nur in Raten zahlen, um nicht weiter verarscht zu werden. Dies wurde von Udo persönlich abgelehnt, woraufhin wir die Tour abbrachen. Andererseits: Unser Verlag und unser neues Label "Evil" kamen mit der Kohle nicht rüber, wodurch wir den Busanteil (noch) nicht bezahlen konnten. Aufgrund dessen wurden Zinsen fällig, die wir auch bereit waren zu übernehmen. Trotzdem nötigten "Beat The Street" und in Markneukirchen dazu, eine Sicherungsübereignung in einfacher Ausfertigung für unsere komplette Backline im Wert von Rund 35.000 Mark zu unterschreiben ("sonst fährt der Bus ab hier ohne euch weiter"), was willkürlichem Faustrecht entspricht und angesichts des Buszustandes eine echte Linkerei darstellt." Nachtrag: "Nachdem mein o.g. Statement dem Inhaber der Firma "Beat The Street", Herrn Phillip, vorgelegt wurde, bot mir dieser eine Reduzierung seiner Forderung um 3.000 Mark an, falls ich meine Aussagen aus der Presse zurückziehen würde. Dies kann ich schriftlich beweisen." Die Agentur "Drakkar", das Busunternehmen "Beat The Street", Manager Frank Trzaskowski und Udo Dirkschneider wollten dazu keine Stellungnahme abgeben, "um einen Pressekrieg - und damit weitere Promotion für RANDOM - zu vermeiden."

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Hier findest Du Text und Bilder aus dem Tourtagebuch des Magazins "Rock Hard" vom Januar 1998.

© 1998 by Rock Hard Verlags- und Handelsgesellschaft mbH





Trotz bestialischem Gestank herrschte im Vorgruppen-Bus beste Party-Stimmung


Setzten - bis zu ihrem Ausstieg - mal wieder Maßstäbe in Sachen Outfit: RANDOM


Wie der kleine Bruder von Tom Angelripper: BLACKSHINEs Anders


Noch nicht ganz so professionell wie Rock Bitch: die RANDOM-Stripperinnen


Hunger wie Obelix: Stefan Kaufmann


Cases in Lyon, Schlüssel in Wuppertal: da hilft nur noch Gewalt


Udo und Stefan Schwarzmann bekommen ein Ständchen geboten


Udo mit neuem Kampfanzug


Die beiden ex-BULLETS Jürgen Graf (g) und Fitti (b) werten das neue U.D.O.-Line-up deutlich auf


Vote for those who chose to pose: Stefan Kaufmann gibt alles


Passten mit ihrem Melodic-Rock nicht ganz ins Billing: MEGAFORCE

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